1. Personaleinsatz

1.1 Voraussetzungen

Für den Ausfall von Lehrkräften stehen uns folgende organisatorische Maßnahmen zur Verfügung:
-Der Einsatz von pädagogischen Mitarbeiterinnen, die einen Stundenrahmenvertrag oder einen Vertrag zum flexiblen Einsatz haben
-Zusammenlegung oder Aufteilung von Klassen
-Arbeit bei offenen Klassentüren – Doppelaufsicht einer Lehrkraft über zwei Klassen
-Einsatz geeigneter Eltern (Doppelbesetzung) im absoluten Notfall, wenn keine anderen Voraussetzungen mehr greifen
-Kurzfristige Mehrarbeit von Teilzeitkräften, die zeitnah mit Hilfe der pädagogischen Mitarbeiterinnen wieder abgegolten wird

1.2 Verantwortlichkeiten

Da pädagogische Mitarbeiterinnen und Eltern im Rahmen des Unterrichtseinsatzes nur Aufsicht führen dürfen, ist es erforderlich, dass eine an der Schule beschäftigte Lehrkraft die Verantwortung über die zu betreuende Klasse übernimmt. Das ist in der Regel die Lehrperson im benachbarten Klassenraum. Bei Ausfall der Klassenlehrerin bestimmt die Schulleitung die Lehrperson, die vorübergehend die Klassenführung übernimmt und die damit die Klassengeschäfte regelt.
Die jeweils in der Parallelklasse arbeitende Fachkraft übernimmt die Verantwortung für die einzelnen Unterrichtsfächer. Falls die Möglichkeit besteht, erfolgt dies in der Absprache mit der erkrankten Lehrperson. Sollten spontane Schwierigkeiten während der Beaufsichtigungsstunde entstehen, so trifft die nächst erreichbare Lehrkraft (Nachbarklasse) eine Entscheidung zur Lösung des Problems. In gravierenden Fällen ist die Schulleitung darüber in Kenntnis zu setzen.

2. Vertretungssituationen

2.1 Geplante Vertretungen

-Vertretungsplan hängt rechtzeitig vor Unterrichtsbeginn aus, um evtl. Absprachen zu treffen
-Vorbereitungen der Lehrkräfte liegen vor und werden mit der pädagogischen Mitarbeiterin besprochen, soweit es möglich ist
-Schülerinnen und Schüler sind informiert
-Material liegt kopiert bereit
-Die pädagogische Mitarbeiterin hakt in der Vorbereitungsliste der Lehrkraft die bearbeiteten Aufgaben ab und lässt die Liste im Klassenbuch liegen. PM nur Beaufsichtigung!
-Anschaffung von best. Material „Vertretungsstd. f. Jedermann“ o.ä.

2.2 Unvorhersehbare Vertretungen

- Anruf bei Krankheit (o.ä.) bei der Stellvertreterin der Schulleiterin

2.2.1 kurzzeitig (1-4Tage)

-Es ist wünschenswert, dass die ausfallende Lehrkraft über anstehende Arbeitsaufgaben in ihren Unterrichtsfächern informiert, damit für die Schülerinnen und Schüler ein Anschluss möglich ist und die Effektivität gewahrt bleibt, s. Klassenbuch – genauere Angaben zum Stundenthema und Arbeitsheft-Seite
-Gibt die verantwortliche Fachlehrkraft (siehe Punkt 1.2) entsprechend den schuleigenen Arbeitsplänen eigene Unterrichtsvorbereitungen an die entsprechende Vertretung weiter.
-Darüber hinaus können organisatorische Maßnahmen, wie im Punkt 1.1 bereits aufgeführt, ergriffen werden -Weiterarbeit im Buch und Arbeitsheft – analog mit Angabe im Klassenbuch
-Vorbereitung ggf. per email

2.2.2 langfristig (5-15 Tage)

-Die verantwortliche Fachkraft bereitet den Unterricht vor, damit gewähr- leistet ist, dass in den Arbeitsplänen weiter gearbeitet wird
-Wenn der Stundenplan es zulässt, kann auch tageweise ein Tausch zwischen der Lehrkraft und der pädagogischen Mitarbeiterin in Bezug auf die Klassen vorgenommen werden
-Zusammenlegung von Parallelklassen
-Förderunterricht
-PMs gehen als Doppelbesetzung hinein
-Siehe auch Punkt 2.2.1
-Die Eltern werden (über die Elternvertretung der Klasse) über die Abwesenheitsvertretung oder Änderung im Stundenplan informiert.

2.2.3 sehr langfristig

-Feuerwehrlehrkraft wird eingearbeitet und erhält ständige Unterstützung des Kollegiums
-Ist keine Feuerwehrlehrkraft zu Verfügung, wird der Stundenplan umgestellt, damit die Belastung des Vertretungsunterrichts möglichst auf alle Klassen gleichmäßig verteilt wird. Besondere pädagogische Belange der einzelnen Klassen sind dabei zu berücksichtigen
-Die Eltern werden (über die Elternvertretung der Klasse) über die Abwesenheitsvertretung oder Änderung im Stundenplan informiert.

2.3 Vertretung der unterrichtsergänzenden Angebote (Betreuungszeit)

-Einsatz von Lehrkräften
-Pädagogische Mitarbeiterin im flexiblen Einsatz vertritt erkrankte Mitarbeiterin
-Sofern die Gruppengrößen es zulassen, Aufteilung einer Betreuungsgruppe auf die restlichen Gruppen
-Bei Mehrfacherkrankungen werden die Kinder auf die verbliebenen Lerngruppen verteilt
-Einsatz geeigneter Eltern (Doppelbesetzung) im Notfall als Unterstützung in der Gruppe
-Meldung an NLSchB

2.4 Vertretung im Sportunterricht

Eine besondere Situation ergibt sich für den Sportunterricht. Ausfallende Sportstunden können von der pädagogischen Mitarbeiterin, sofern sie dazu bereit ist, als Bewegungsstunden in der Turnhalle begleitet werden, ansonsten werden sie auf andere Fachbereiche umgelegt. Bei längerfristigem Ausfall wird versucht, eine weitere Sportfachkraft in die Vertretungsregelung mit einzubeziehen.

2.5 Vertretung in der GTB

-Aufteilung der Schülerinnen und Schüler auf alle Betreuer
-AGs und Hausaufgabenbetreuung werden ggf. durch Kolleginnen vertreten

3. Einsatz in den Klassen

3.1 Klassen 1 und 2

-Bei kurzfristigem Unterrichtsausfall erfolgt der Einsatz der pädagogischen Mitarbeiterin
-Bei langfristigem Unterrichtsausfall wird in den Fächern Deutsch und Mathematik eine Lehrkraft aus dem Kollegium eingesetzt, die weiteren Fächer können von der pädagogischen Mitarbeiterin beaufsichtigt werden

3.2 Klassen 3 und 4

-Bei kurzfristigem Ausfall wird die pädagogische Mitarbeiterin eingesetzt (S. Punkt 2)
-Bei langfristigem Ausfall werden die Fächer Mathe, Deutsch und Sachunterricht von Lehrkräften aus dem Kollegium bernommen,alle weiteren Fächer werden durch die pädagogische Mitarbeiterin betreut

Stand 01.06.2016