Entwicklungsstand des Schulprogramms zur Vorlage auf der gemeinsamen Sitzung von Gesamtkonferenz und Schulvorstand am 12.11.2014

 

1. Schulprofil

 

1.1  Lage und Einzugsbereich

Die Grundschule Worthschule ist eine bis auf einen Jahrgang zweizügige Grund-schule für Schülerinnen und Schüler katholischen Bekenntnisses aus dem gesamten Einzugsbereich der Stadt Goslar. Soweit noch Plätze vorhanden sind, besuchen auch einige Landkreiskinder die Schule. Anders als bischöfliche Schulen ist sie in städtischer Trägerschaft. Sie unterliegt dem Nds. Schulgesetz und kann 30 % andersgläubige Kinder aufnehmen.

Die Schule befindet sich seit Oktober 2009 im Stadtteil Georgenberg in Zentrums-nähe von Goslar. Vorher war sie 50 Jahre lang in der Worthstraße beheimatet.

Die GS Worthschule teilt sich ein großes Schulgebäude mit der Pestalozzischule, einer Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen. Jede der beiden Schulen hat in diesem Gebäude ihren eigenen Bereich, jedoch auch Räumlichkeiten, die gemeinsam genutzt werden (Turnhalle, Aula, Schulküche, Werkraum und hin und wieder auch den Physik- und Chemieraum, Förderräume).

Nur wenige Schritte entfernt befindet sich das Schulzentrum „Goldene Aue“ mit einer Realschule und einem Gymnasium, in welchem Forderstunden für Mathematik und gelegentlich naturwissenschaftliche Experimentierkurse für unsere Schülerinnen und Schüler stattfinden.

1.2  Räumliche und technische Ausstattung

Unsere Schule besitzt acht große, helle Klassenräume und einen Ruheraum. Daneben gibt es einen Medienraum mit Computern incl. Internetanschluss für die Schülerinnen und Schüler.

Alle Klassen haben einen Internetzugang und einen Laptop.

Wir sind mit moderner Technik ausgestattet. Für den unterrichtlichen Gebrauch stehen Projektoren, Beamer, Fernseher mit Video- und DVD-Player zur Verfügung sowie auch ein interaktives Whiteboard.

Darüber hinaus gibt es eine gut sortierte Schülerbücherei. Der Lagerraum im Pavillon kann für Kunst- und Textilunterricht mit benutzt werden, wie auch für Außendifferen-zierung. Die angrenzende Turnhalle teilen wir uns mit der Pestalozzischule, wie auch die Aula. Werkraum, Küche und andere Funktionsräume der Pestalozzischule können bei Bedarf nach Absprache mit benutzt werden.

Neben dem Lehrerzimmer gibt es für das Kollegium noch eine Lehrerbücherei bzw. einen Lehrerarbeitsplatz und für Elterngespräche stehen der SiS-Raum wie auch ein größeres Beratungszimmer zur Verfügung. Da nicht alle Räume fortlaufend benutzt werden, gibt es ausreichende Möglichkeiten für äußere Differenzierungsangebote.

Seit dem Schuljahr 2012/13 befindet sich im Souterrain eine Mensa mit Spül- und Ausgabeküche.

1.3  Ganztagsbetreuung

Seit dem Schuljahr 2012/13 ist die Worthschule eine offene Ganztagsschule. Sie bietet von Montag bis Donnerstag eine Betreuungszeit bis 15.30 Uhr an. Der Freitag endet nach dem Mittagessen mit anschließender kurzer Freispielphase immer um 14.00 Uhr.

Von Montag bis Donnerstag schließt sich an den Unterricht bzw. die Betreuungs-stunde das Mittagessen  an. Danach folgt eine Freispielphase, die mit dem Beginn der Hausaufgabenbetreuung um 14.00 Uhr endet. Nach der 45-minütigen Hausaufgabenbetreuung werden noch  Projekte angeboten.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass gerade für die jüngeren Kinder der Tag bis 15.30 Uhr zu lang ist, deshalb bieten wir wahlweise auch von Montag bis Donnerstag eine Betreuung nur bis 14.00 Uhr an. Man kann von Montag bis Donnerstag allerdings nicht zwischen der langen und kurzen Betreuungsphase wechseln.

1.4  Pausenhof

Unser großzügiges Schulgelände besteht aus Rasen- und aus asphaltierten Flächen, auf denen eine Vielzahl von Spiel- und Übungsmöglichkeiten gegeben ist:

-eingefasstes Fußballfeld
-Kletterwand
-Sandfläche
-diverse Schaukeln
-gemulchtes Ballspielfeld
-Freiluftklassenzimmer
-aufgemalter Verkehrspark
-Kletterrutsche
-Reckstangen
-Schachspielfeld
-Sitzecken
-Bäume
-Tischtennisplatten
-Basketballkörbe

Zahlreiche Bäume und Büsche verstärken den Spiel- und Erholungscharakter des Außengeländes.

1.5 Schulgarten und Tiergehege

Das Jahr 2011 war das erste Gartenjahr, nachdem zuvor durch aktive Elternarbeit und tatkräftige Mitarbeit von Kindern der Garten hergerichtet worden ist. Das Insektenhotel von unserem alten Schulstandort ist hier wieder aufgestellt worden.

Jede Klassenstufe bearbeitet ein eigenes Feld. Die Garten-AG bestellt den Fledermaus-, den Frühlings- und den Gemüsegarten. Sie sorgt sich um den Worthi-Weinstock und die Randbepflanzungen. Von der Gartenklasse wird die Kräuter- schnecke bepflanzt und für ausreichende Bewässerung aus der Regentonne gesorgt.

Im Herbst 2012 konnten die Tiere - Kaninchen, Hühner und Meerschweinchen - im Tiergehege Einzug halten. Seit dem Sommer 2014 werden mit Hilfe eines Brutin-kubators und einer Aufzuchtbox auch Küken groß gezogen.

Das Gehege ist ebenfalls in Eltern- und Sponsorenarbeit entstanden. Im Jahr vor dem Bau haben die Kinder einen Sponsorenlauf durchgeführt, bei dem der erste finanzielle Grundstock für das Gehege gelegt worden ist. Im Unterricht haben sich die Kinder mit den Lebensbedingungen der Tiere, die sie gern haben wollten, beschäftigt und auch bei den Außenarbeiten, sofern das für sie mach- und zumutbar war, geholfen.

Alle Klassen sind für das Gehege mit verantwortlich. Im monatlichen Wechsel wird ihnen die Betreuung aufgetragen, die sie auch in den Ferien und an den Wochenen-den mit ihren Eltern übernehmen. An Schultagen versorgen und besuchen sie die Tiere in den Pausen, manchmal auch im Ganztagsbereich. Die Kinder aus der Gehegeklasse weisen unerfahrene Kinder ein und achten auf die korrekte Einhaltung aller Absprachen. Das Säubern der Ställe wird von einer AG-Gruppe übernommen.

Im Herbst 2012 wurde in gemeinsamer Arbeit ein Windrad neben dem Schulgarten installiert, welches den benötigten Strom für das Tiergehege liefert und den Kindern vor Augen führt, wie alternative Energien genutzt werden können.

1.6  Konfessionelle Ausrichtung

Die Worthschule ist eine Schule für Schülerinnen und Schüler katholischen Bekenntnisses. Unser Schulleben ist durch den christlichen Glauben mitbestimmt. So feiern wir in der Schule Feste des Kirchenjahres und besuchen regelmäßig  Gottes-dienste in der St. Jakobi- oder in der St. Benno-Kirche. Zu besonderen Anlässen  finden auch Gottesdienste in der Aula statt.

Die Vorbereitung der Gottesdienste teilen sich die 1./2. und die 3./4.Klassen.

1.7  Hochbegabung

Gemeinsam mit den Grundschulen Hahndorf und Jürgenohl, den Kindergärten St. Jakobi, Kunterbunt und dem Kiga Hahndorf, dem CvD-Gymnasium und der Real-

schule „Goldene Aue“ gehören wir einem Kooperationsverbund zur Förderung (hoch)-begabter Kinder an.

Hier finden Kooperationen z. B. im Rahmen einer Chemie-AG am CvD-Gymnasium oder Chemietagen an der Realschule und der Austausch von Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Entdeckertage statt. Einige Kinder aus den 4. Klassen nehmen an einem Forderkurs Mathematik des Gymnasiums teil.

Wir bemühen uns, jedes Kind individuell zu fordern und zu fördern, deshalb bieten wir Forderangebote für begabte Schüler im Bereich Deutsch und Mathematik an und nehmen an Angeboten wie der Matheolympiade oder anderen Wettbewerben teil. Jeden  Mittwoch in der 5. Stunde lösen sich die Klassenverbände auf und die Kinder finden sich in Förder- und Forderprojekten ein.

Die individuelle Bedürftigkeit findet  in Stützkursen Berücksichtigung (siehe hierzu auch das Förder-/Forderkonzept).

In Zusammenarbeit mit der lokalen Gruppe der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGHK) „Clever – Kids – Goslar“ können sich Eltern und Lehrpersonen Unterstützung holen.

1.8  Integration und Inklusion

Unsere Schule führte schon im Schuljahr  2004/05 eine Integrationsklasse mit drei integrativ zu beschulenden Kindern. Der zweite Durchgang ergab sich direkt im Anschluss an den ersten. Diese Erfahrungen können wir in der inklusiven Schule nutzen. Zurzeit besuchen ein Kind mit Mutismus und ein hörgeschädigtes Kind unsere Schule.

Seit dem Schuljahr 2009/10 gibt es in Zusammenarbeit mit der Pestalozzischule die sonderpädagogische Grundversorgung. Auf diese Weise werden Kinder mit Förder-bedarf frühzeitig unterstützt und verbleiben in ihrem Klassenverband. Inklusionsassistenten und Lerntherapeuten gehören ergänzend  zum Team unserer Schule.

1.9  Teilnahme an Wettbewerben und Auszeichnungen

Unsere Schule nimmt regelmäßig an der Mathematik-Olympiade und am Känguru-Wettbewerb teil sowie an sportlichen Wettbewerben wie Fußball- und Brennball-turnieren oder am Low-Tennis-Cup. Das Geschicklichkeitstraining des ADAC mit Bewertung wird vor der Radfahrprüfung durchgeführt.

Wir haben zum zweiten Mal die Auszeichnung „Umweltschule in Europa“, erhalten und nehmen an Aktionen zur Bewegungssteigerung und Gesundheitsförderung teil. Wir trainieren „Gewaltfreies Lernen“ in der Schule. Auch im buddY-Programm üben die Kinder den fairen Umgang miteinander.

Mit der alternativen Stromerzeugung für unser Tiergehege sind wir mit dem Regionalen Bildungspreis 2013 ausgezeichnet worden und haben bei dieser Aktion wegen des Innovationscharakters und der nachhaltigen Bildung durch konkrete Anwendung einen 2. Platz belegt.

1.10  Kooperation mit Kindergärten/Hort/Sek. I

Es findet ein regelmäßiger Austausch mit Kindergärten und weiterführenden Schulen durch gegenseitige Besuche und Absprachen statt. Bei Projekten und Entdeckertagen sind einige unserer Schülerinnen und Schüler Gäste am Gymnasium sowie in der Realschule und wir nehmen Kinder aus den in Punkt 1.7 genannten Kindergärten in die Projekte der 1. und 2. Klassen auf.

Im Rahmen des Bookbuddy-Projekts lesen Kinder unserer Schule in den Kinder-gärten vor oder die Kinder kommen mit Erzieherinnen in unsere Schule. Zur Erleich- terung des Übergangs vom Kindergarten zur Schule bieten wir einen Kennenlern-nachmittag „Fit für die Schule“ für die zukünftigen Erstklässler an, welchen die Zweitklässler mitgestalten. Ein Anspielen auf dem Pausenhof und eine Unterrichts-hospitation gehören ebenfalls mit zum Angebot.

1.11 Schülertransport

Die Schülerinnen und Schüler kommen auf unterschiedliche Art und Weise in die Schule: zu Fuß, werden von den Eltern gebracht, fahren mit dem Stadtbus (2./3./4. Klasse) oder mit dem Taxi (1. Klasse). Wenn ein Kind weiter als 2 km von der Schule entfernt wohnt, übernimmt der Landkreis Goslar die Beförderungskosten.

Einige Kinder gehen auch mit dem „Walking Bus“. Aus einer Wohngegend treffen sich die Kinder an abgesprochenen „Haltestellen“ und gehen gemeinsam zur Schule.  So wird der Bus allmählich immer voller.

1.12  Worthi-Stunde

Alle zwei Wochen donnerstags treffen sich alle Schülerinnen, Schüler und Lehrpersonen zu einer gemeinsamen Stunde in der Aula. Dort tragen die Kinder Gelerntes und Projektergebnisse vor oder berichten von besonderen Ereignissen wie Fahrten der Klasse. Sie können hier selbst erarbeitete Geschichten / Gedichte oder auch einstudierte Musikstücke vortragen und üben so, sich vor einem Publikum zu präsentieren und Selbstsicherheit zu trainieren.

Wir singen auch gemeinsam und lassen die Geburtstagskinder der vergangenen Wochen „hochleben“. Diese Worthistunden sind uns für den Zusammenhalt unserer Schulgemeinschaft wichtig.

1.13  Worthi-Buch

Wir bieten für unsere Schülerinnen und Schüler ein eigenes Schultagebuch, welches die Eltern für ihre Kinder zum Schuljahresbeginn erwerben können, an. Es enthält Wissenswertes wie die Schulregeln, Konzepte, Informationen für die Eltern, etc. und wird von den Kindern als Hausaufgabenheft geführt. Es dient als Bindeglied zwischen Elternhaus und Schule, denn das Heft soll regelmäßig von den Eltern unterschrieben werden. Kurzmitteilungen zwischen Schule und Elternhaus finden hier ihren Platz.

1.14  Hausschuhe

In unserer Schule werden Hausschuhe getragen. Wir halten das aus gesundheit-lichen und hygienischen Gründen für wichtig. Nicht zuletzt fördert es das Wohlbe-  finden und trägt zu einer guten Klassenatmosphäre bei.

 

2. Leitbild der Grundschule Worthschule am Georgenberg

 

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich zu verantwortungsbewussten und aufgeschlossenen Menschen entwickeln, die auf Grund ihrer Fähigkeiten aktiv an der Gestaltung einer zukünftigen Gesellschaft mitwirken können.

2.1.   Neues wagen -  Bewährtes erhalten

Wir schätzen sowohl gewachsene bewährte Strukturen als auch aktuelle Erkennt-nisse. Wir bauen neue Erfahrungen und Ziele sowie Techniken in unser Denken und Leben ein.

Vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung wachsen Respekt, Wertschätzung und Toleranz. Eine konstruktive Konflikt- und Kritikfähigkeit wird entwickelt, ein gesundes Selbstvertrauen kann wachsen.

2.2   Miteinander lernen – miteinander leben

In einer gewaltfreien, von christlichen Grundwerten wie Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft geprägten Atmosphäre kann man sich wohlfühlen. Wer frei von inneren Konflikten ist, kann Neugierde und Wissensdrang sowie Lernbereitschaft entfalten.

Gemeinsam erarbeitete Regeln prägen das Zusammenleben. Von allen Beteiligten gestaltete Klassen- und Freiräume fördern Kreativität und Verantwortung und sorgen so für ein gesundes Schulklima, in dem auch die Bedürfnisse anderer wahrgenom-men werden.

2.3   Verantwortung stärken - Begabung entfalten

Wir fördern und fordern jedes Kind. In Zusammenarbeit mit den Eltern wird das Kind in seiner Persönlichkeitsentwicklung, in seiner Selbstorganisation und Eigenverantwortung unterstützt, so dass es seinen individuellen Lernweg finden kann. Im Rahmen von Gruppen- und Projektarbeit sowie im Sportunterricht wird die Teamfähigkeit gefördert.

 

3. Rahmenbedingungen und Eckpunkte unserer Arbeit

 

3.1  Jahresplanung

Zu Beginn eines Schuljahres wird vom Kollegium in Abstimmung mit den Gremien die Jahresplanung festgelegt. Eckpunkte sind dabei der kirchliche Jahreskreis und die Veranstaltungen bzw. Aktivitäten der Schule.

Zu den Festen des Kirchenjahres, die in der Schule durch eine besondere Aktivität aufgenommen werden, gehören, wenn sie nicht in den Ferien liegen:

-die Haussegnung (mit den Sternsingern)
-der Aschermittwochs-Gottesdienst
-Fronleichnam
-das Erntedankfest
-Allerheiligen
-St. Martin

Die großen Festkreise wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten werden im Religions-unterricht aufgenommen.

Eine besondere Veranstaltung ist traditionsgemäß der Tag der offenen Tür am Samstag vor dem 2. Advent.

Immer wieder kehrende Veranstaltungen sind die Aufführung eines Puppenspiels im Rahmen der Puppenspieltage, ein Theaterbesuch in der Vorweihnachtszeit, die Durchführung des Vorlesewettbewerbs, die Rosenmontagsfeier, die Bundesjugend-spiele und andere sportliche Turniere sowie die Radfahrprüfung. Wenn möglich, wird dieser Zyklus durch musikalische Veranstaltungen wie Darbietungen von Studenten der Konzertarbeitswochen und der Goslarer Klaviertage sowie durch Konzerte des Philharmonischen Kammerorchesters aus Wernigerode erweitert.

Im 3-jährigen Wechsel findet jeweils eine Projektwoche, eine musische Woche oder die Vorbereitung eines Schulfestes statt.

Museumsbesuche, Klassenausflüge und Wanderungen finden in jeder Klasse regelmäßig neben einer mehrtägigen Klassenfahrt in der 3. oder 4. Klasse statt.

3.2   Rhythmisierung des Schulalltags

Siehe hierzu auch Punkt 5.2 Zeitrahmen.

Der Unterricht beginnt morgens mit einem Gebet, einem Lied oder einer kurzen Morgenrunde. Klasseninterne oder auch allgemein bekannte Rituale begleiten die Kinder durch den Schulmorgen. Dazu gehören einheitliche Zeichen wie Klatsch-rhythmen oder Klangschalen zum Wiedereinkehren von Ruhe; Zeichen oder Ab-sprachen, die die Sprechfolge im Erzählkreis regulieren. Bei Stations- oder Projektarbeit liegt das Gelingen der Durchführung oft in der Verantwortung der Schülerinnen und Schüler. Aufgaben für die Klassengemeinschaft (Blumen-, Tafel-, Ordnungsdienste) wie auch die Pflege der Pflanzen im Schulgarten und die Versorgung der Tiere werden nach einem bestimmten Rhythmus vergeben und von den Schülerinnen und Schülern verlässlich erledigt. In den Pausen sorgen Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen für eine ordnungsgemäße Austeilung der Pausenspielzeuge. Durch Namenskärtchen, die die Kinder bei der Ausleihe abgeben müssen, ist die Rückgabe der Spielgeräte am Ende der Pause gesichert.

Während der Frühstückspausen achten die Kinder inzwischen selbst darauf, ob ein Frühstück auch gesund ist.

Eine äußere Rhythmisierung aller Klassen findet durch die 14-tätige Worthistunde statt.

In einer 5. Stunde in der Woche, mittwochs, werden alle Kinder gefördert oder gefordert, so dass auch für die 1. und 2. Klassen an diesem Tag eine verpflichtende Unterrichtsstunde anstelle der Betreuungsstunde stattfindet.

3.3   Mitwirkung von Eltern und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern

Um den Schülerinnen und Schülern ein möglichst großes Spektrum an Förderung und Forderung zu bieten, ist die Mitarbeit von Eltern oder Freunden unserer Schule willkommen und hilfreich. Wir greifen dafür auf Lesemütter / Leseväter oder Damen und Herren, die nach Anweisung der Lehrkraft die Kinder in Einzelförderung betreuen, zurück. Eltern begleiten die Arbeit von Kindern mit Fisher-Technik und die halbjährliche Herausgabe der Schülerzeitung. Auch Schülerinnen und Schüler bieten inzwischen aus ihren Spezialgebieten wie z. B. Erste Hilfe, Schach oder Tanz einen Kurs an. In Projektwochen und bei besonderen Aktivitäten sind wir ebenso auf die Mitwirkung der Eltern angewiesen. In eigenständiger Regie leitet eine Gruppe von Eltern die umfangreiche Schülerbücherei.

Ehrenamtliche Helferinnen mit einer Mediatorinnen-Ausbildung arbeiten mit Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer Kooperation als SiS-Damen (Seniors in School) zur Konfliktbewältigung an unserer Schule.

3.4.   Schülermitwirkung

In allen Klassen werden Schülerinnen und Schüler als Klassensprecher gewählt.

Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher treffen sich einmal im Monat, um sich über Themen des Schullebens auszutauschen. Die Regeln zum Verhalten im Wäldchen sind auf diese Weise von Ihnen erarbeitet worden.

 

4. Formen des Lernens

 

Lernen findet in der Grundschule Worthschule auf vielfältige Weise statt. Motivierende Lernanregungen sollen den Schülerinnen und Schülern unterschiedliche Lernwege eröffnen, d. h. Unterricht wird so gestaltet, dass Kinder ihren Interessen und Fähigkeiten entsprechend ihren Lernprozess individuell mitbestimmen können.

4.1  Zielvorstellungen für den Unterricht:

-Zeit und Raum geben für die Entwicklung spontaner Aktivität

-Das Selbstvertrauen stärken – angstfreies Lernen

-Die Selbständigkeit und Eigenverantwortung fördern

-Kenntnisse differenziert vermitteln, Zusammenhänge herstellen, Problembewusstsein entwickeln

-Soziales Lernen ermöglichen und bewusst fördern

4.2  Realisierung der Ziele durch unterschiedliche Lernformen:

-Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit

-Gesprächskreise

-Tages- und Wochenplanarbeit

-Werkstatt- und Stationsarbeit

-Lerntheken

-Freiarbeit

-Projektarbeit/Projektwochen

-Regelmäßige Förder-Forder-Angebote

-Außerschulische Lernorte wie beispielsweise die Erkundung der Berufswelt der Eltern, Stadterkundungen, Besuche anderer Kirchen und Gebetsstätten

-Unterricht am PC

-Übungen der Stille

-Entspannungs- und Bewegungsübungen

-Praktische Arbeit im Schulgarten und im Tiergehege

Das Drehtürmodell unterstützt die Kinder, die Förderung im Rahmen der Hochbegabung benötigen, aber auch andere, die durch das Modell Defizite ausgleichen können.
Der Unterricht in der Grundschule Worthschule kann also als ein Zusammenspiel von traditionellen und offenen Lernformen verstanden werden, das den Schülerinnen und Schülern individuelles Lernen ermöglicht.

 

5. Organisation

 

5.1   Kollegium der Worthschule

An der Schule unterrichten zur Zeit acht Lehrkräfte, drei davon in Teilzeit, und ein Lehramtsanwärter. Im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung stehen uns zwei Lehrerinnen des Förderzentrums zur Verfügung.

Fünf Pädagogische Mitarbeiterinnen sind ebenfalls im Team tätig. Unterstützt werden die Lehrkräfte zum Teil durch Inklusionsassistentinnen.

Im Kollegium wird eine offene Kommunikation gepflegt, die unterschiedliche Arbeitsformen anerkennt und wertschätzt. Einsatzbereitschaft ist die Voraussetzung für die Zusammenarbeit in einem kleinen Kollegium. Materialien werden gegenseitig zur Verfügung gestellt und bei unerwarteten kurzfristigen Vertretungssituationen ist jeder angesprochen, zu einer zufriedenstellenden Lösung beizutragen.

5.2       Zeitrahmen

Seit dem Jahr 2012/13 ist die Grundschule Worthschule  eine offene Ganztagsschule.

Der Stundenplan ist mit den Pausenzeiten der Pestalozzischule abgeglichen. Die unterschiedlichen Anforderungen an das Profil der Schulen, Pestalozzischule – sechs Unterrichtsstunden, Worthschule – verpflichtende fünf Anwesenheitsstunden mit vier Unterrichtsstunden plus Betreuung und z. T. auch sechs Unterrichtsstunden für die dritten und vierten Klassen, sind aufeinander abgestimmt.

Der Schulmorgen beginnt von 7.35 bis 7.50 Uhr mit einer offenen Eingangsphase, die im Rahmen einer Aufsicht betreut wird. Die erste und die zweite Unterrichts-stunde gehen ohne Klingelzeichen ineinander über. Von 9.15 bis 9.20 Uhr wird in den Klassenräumen kurz gemeinsam gefrühstückt. Danach schließt sich eine 20-minütige Hofpause an. Bis  9.50 Uhr kann dann in den Klassen weiter gefrühstückt werden. Zwischen der dritten und der vierten Stunde liegt eine 5-Minuten-Wechselpause. Auch die zweite Hofpause umfasst 20 Minuten.

Klingelzeichen ertönen zu Beginn des Unterrichts und vor und nach den Hofpausen.

Vor der fünften Stunde findet im Klassenraum nochmals eine 10-minütige Frühstückspause statt.

Der Unterricht endet nach der fünften Stunde um 12.35 Uhr, die Betreuungsstunde endet  um 12.50 Uhr. Schülerinnen und Schüler, die noch nicht um 12.35 Uhr nach

Hause gehen, werden von den Betreuerinnen über offene Klassentüren im Rahmen einer Ausgangsphase mit betreut.

Freitags schließt sich für die Kinder der dritten und vierten Klassen die sechste Stunde mit einer 5-Minuten-Wechselpause  an die fünfte Stunde an. Schulschluss ist dann um13.25 Uhr.

Förder- und Forderunterricht findet zum größten Teil parallel zu den Unterrichts-stunden statt.

Die verschiedenen Arbeitsgemeinschaften in Kooperation mit der Kreismusikschule und die Fußball- AG finden ebenfalls nach den 5. Stunden statt.

Ein Nachmittagsprojekt,  die AG „Junge Imker“, wird im Frühjahr und Sommer im Klostergut Grauhof durchgeführt. Die Chemie-AG in Zusammenarbeit mit dem CvD-Gymnasium wird sporadisch im Wechsel mit den anderen Grundschulen des Begabungsverbundes besucht, während der Mathematik Forderunterricht am selben Gymnasium regelmäßig angeboten und genutzt wird.

Ganztagsbetreuung siehe 1.3

5.3   Stundentafel

Die Stundentafel wird durch den Erlass „Die Arbeit in der Grundschule“ vorgegeben. Eine Besonderheit bei uns ist die im 14-tägigen Rhythmus stattfindende Worthi-Stunde (siehe 1.12). Vom Schulvorstand ist diese Regelung angenommen worden.

Ebenso haben wir uns auf eine Förder-/Forderstunde für alle Schülerinnen und  Schüler einmal in der Woche geeinigt.

5.4   Klassenbildung

Bei der Klassenbildung wird berücksichtigt, dass die Klassen nahezu gleich stark und Jungen und Mädchen darin gleichmäßig vertreten sind.

Die Wohngebiete finden Beachtung, damit die Schülerinnen und Schüler sich auf dem Schulweg treffen und einen „Walkingbus“ bilden können. Soziale Bindungen werden, wann immer möglich, entsprechend zugeordnet.

5.5   Schulanfängerbetreuung

Ein Aktionsnachmittag aller Schulanfänger /Schulanfängerinnen findet im Frühjahr statt. Hier können sich die Kinder aus den verschiedenen Kindergärten kennen lernen und das Schulgebäude erkunden. Schüler und Schülerinnen aus den zweiten Klassen übernehmen beginnend mit dem Aktionsnachmittag Patenschaften für die Schulan-fänger. Ebenso bieten wir für die Kinder eine Schnupperstunde im zukünftigen Klassenverband mit der zukünftigen Klassenlehrerin mit anschließendem Pausenspiel an.

Ein erster Elternabend mit der neuen Klassenlehrerin am Ende des auslaufenden Schuljahres gibt den Eltern die Möglichkeit, sich im zukünftigen Klassenverband ihrer Kinder kennenzulernen und sich über offene Fragen auszutauschen.

Am Einschulungstag werden die Kinder von älteren Schülerinnen und Schülern mit Liedern und einem kleinen Theaterstück begrüßt, nachdem sie sich zuvor in der Kirche Gottes Segen geholt haben.

Die ersten Wochen im neuen Schuljahr dienen dem intensiveren Kennenlernen und Hineinwachsen in die Schulgemeinschaft. Schüler/innen aus den zweiten Klassen übernehmen Patenschaften für die Schulanfänger beginnend mit dem Aktionsnachmittag.

Die Lernausgangslage aller neuen Schülerinnen und Schüler wird als Grundlage zur Dokumentation der individuellen Lernentwicklung an einem Tag überprüft.

5.6   Konferenzen und Dienstbesprechungen

Zur Zeit finden alle vierzehn Tage Dienstbesprechungen statt. Die pädagogischen Mitarbeiterinnen informieren sich anhand des Protokolls. Gibt es aktuelle Mitteilungen, so werden diese unter „Heute“ am Informationsbrett ausgehängt oder über die Rufanlage wird zu einer Pausenbesprechung gebeten.

In den Dienstbesprechungen werden u. a.  Vorlagen für die Gesamtkonferenz erarbeitet und das Kollegium über die Arbeit des Schulvorstandes informiert.

Die Sitzungstermine des Schulvorstandes werden von Termin zu Termin festgelegt.

In der Regel trifft sich der Schulvorstand fünf bis sechs Mal pro Schuljahr.

Die Gesamtkonferenz trifft sich wenigstens zweimal im Jahr, um über neue Grundsätze zu beschließen.

5.7   Gremien

Der Schulvorstand setzt sich für unsere Schule aus vier Lehrpersonen und vier Eltern-vertretern bzw. Vertreterinnen zusammen. Hier wird intensiv an einer Verbesserung der Schulqualität gearbeitet.

In der Gesamtkonferenz sind 4 Elternvertreterinnen bzw. Vertreter sowie alle Lehrkräfte einschließlich des Referendars und einer pädagogischen Mitarbeiterin vertreten. In Zusammenarbeit mit den Eltern werden pädagogische Grundsätze erarbeitet und beschlossen.

Die gewählten Elternvertretungen treffen sich im Schulelternrat mit der Schulleiterin und einigen interessierten Lehrpersonen.

Eine Zusammenarbeit zwischen den Gremien ist durch die Schulleiterin und ihre Vertreterin gewährleistet und trägt zur Effizienz der Arbeit, insbesondere zur Zufriedenheit aller Beteiligten an der Schule bei.

5.8  Anwärterbetreuung

Die Grundschule Worthschule betreut in vertrauensvoller Atmosphäre regelmäßig Lehramtsanwärterinnen und Anwärter, vor allem im Fach Katholische Religion.

Individuelle Vorerfahrungen und fachliche Kompetenzen werden ebenso berück-sichtigt wie schulische Bedingungen vor Ort.

5.9  Schulvereinbarungen/Schulregeln

Die Grundschule Worthschule hat sich auf gemeinsame Regeln zum Lernen und Wohlfühlen in der Schule geeinigt. 

Diese werden regelmäßig mit den Schülerinnen und Schülern in der Klasse

und auf Elternabenden besprochen. Die Vereinbarungen tragen in hohem Maße zur Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler bei und bilden einen verbindlichen Rahmen für das soziale Lernen im Schulalltag. Die Schulregeln hat jede Schülerin und jeder Schüler im Worthi-Buch.

Zu den Vereinbarungen zählen die Schulordnung, eine Vereinbarung zur Erziehungs-partnerschaft zwischen Schule und Elternhaus und das Hausaufgabenkonzept. Hier verpflichten sich die Vertreterinnen/Vertreter der Schule, die Eltern und die Schüle-rinnen und Schüler an der Lern- und Entwicklungsförderung gemeinsam zu arbeiten.

Verhaltensregeln für den Aufenthalt im Wäldchen haben die Schülerinnen und Schüler im Schülerrat erarbeitet. In den Klassen wurden sie von allen Kindern unterzeichnet.

5.10 Schulverein

Der Förderverein der Grundschule Worthschule unterstützt das aktive Schulleben durch

-Förderung von Schulprojekten

-Kostenübernahme von Software

-Übernahme der Druckkosten der Schülerzeitung

-Bereitstellung besonderer Unterrichtsmaterialien

-Bessere Klassenausstattung

-Zuschüsse für gemeinsame Unternehmungen

-Aktive Mitarbeit in allen Bereichen

Ständige Erweiterung der Schülerbücherei

-Finanzielle Entlastung von Kindern in Notsituationen

-Neu- und Umgestaltung des Schulhofs

-Finden von Sponsoren

 

6. Konzepte und Perspektiven für die pädagogische Arbeit

 

Das Ziel der Grundschule Worthschule besteht darin, die Schülerinnen und Schüler ganzheitlich zu fördern und zu fordern, so dass sie sich entsprechend ihrer individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten bestmöglich weiterentwickeln können.

Wir streben eine optimale Bildung für jedes Kind an und schließen deshalb sowohl die Inklusion von Schülerinnen und Schülern mit dem Schwerpunkt „Geistige Entwicklung“ als auch die Förderung von besonderen Begabungen mit ein. Im Hinblick darauf haben das Kollegium und die Elternvertreter vielfältige Konzepte entwickelt.

6.1 Differenzierungs- und Fördermaßnahmen

6.1.1 Feststellung der Lernausgangslage in den 1. Klassen
Alle Erstklässler werden an einem Tag anhand des LeNi-Bogens (Lernentwicklungsheft in Niedersachsen) hinsichtlich ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten untersucht
- in der visuellen und auditiven Wahrnehmung,
- in der Kommunikation und Sprache,
- in der Mengenerfassung,
- in der Grobmotorik und Körperkoordination,
- in der Feinmotorik und Visuomotorik,
- in der Raum-Lage-Orientierung.

Zudem können besondere Fähigkeiten und Interessensgebiete notiert werden.

Für Kinder mit Auffälligkeiten werden anschließend individuelle Förderpläne erstellt, nach denen sie dann gefördert werden.

6.1.2 Förderkonzept (siehe Anlage 1)

6.1.3 Konzept zur Hochbegabtenförderung (siehe Anlage 2)

6.1.4 Sonderpädagogische Grundversorgung (SGV) und Inklusion

Im Schuljahr 2009/10 erhielt die Worthschule die Sonderpädagogische Grundversorgung.
Die SGV wird an unserer Schule z. Z. von zwei Förderschulkräften wahrge-nommen. Sie arbeiten z. T. in Kleingruppen parallel zum Unterricht in Einzel-förderung und sind verstärkt in den ersten und zweiten Klassen eingesetzt. In einigen Bereichen findet die Förderung auch im Klassenverbund statt.
Ziel der Förderung in der Grundschule ist es, Kinder mit Förderbedarf mög-lichst frühzeitig zu unterstützen. Ob die Förderung in einem separaten Raum oder als zusätzliche Begleitung im Klassenraum stattfindet, hängt vom
Förderbedarf des jeweiligen Kindes ab. Die Kinder erfahren durch die inklusive Beschulung eine angemessene und wohnortnahe Unterstützung.
Für einige Kinder findet die Förderung regelmäßig über einen längeren Zeitraum statt. Bei manchen Kindern wird nur der Leistungsstand diagnosti-ziert und mit den Eltern gemeinsam überlegt, welche schulischen und außer-schulischen Fördermaßnahmen für das Kind wichtig sind. Kinder mit Teil-leistungsstörungen können auch nach Bedarf sporadisch an der Förderung teilnehmen.
Im Fall der Worthschule ist die Verknüpfung mit dem Förderzentrum besonders praktisch, da sich Grundschule und Förderschule ein Gebäude teilen.

6.2. Erziehung zum eigenverantwortlichen Handeln / selbstbestimmten (muss noch erarbeitet werden)

6.2.1 Schulordnung (siehe Anlage 3)

6.2.2 Hausaufgabenkonzept (siehe Anlage 4 )

6.2.3 Vereinbarung zur Erziehungspartnerschaft (siehe Anlage 5)

6.2.4 Erziehung zur Mitverantwortung (für die Umwelt / zum Teilen)

Wir möchten Vorbilder im Miteinander und in der Sensibilität gegenüber Anderen sein. Es gilt, das Zusammenleben rücksichtsvoll und gewaltfrei zu gestalten.

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen dazu befähigt werden, mit sich selbst und anderen Personen, mit Sachen und mit der Umwelt verantwortungsbewusst umzugehen. Deshalb
- nehmen wir am Projekt „Gewaltfrei Lernen“ teil,
- beteiligen wir uns an den Misereor-Sammelaktionen,
- trennen wir unseren Schulmüll,
- halten wir unsere Umwelt durch Müllsammelaktionen sauber,
- pflegen wir unsere Tiere,
- pflegen wir unseren Schulgarten,
- sind wir zu Beginn des Schuljahres 2014/15 bereits ein zweites Mal Umweltschule geworden,
- gehen die meisten unserer Kinder zu Fuß zur Schule,
- achten wir auf sorgfältigen Umgang mit Wasser und Strom,
- übernehmen wir Patenschaften für neue Schüler,
- gestaltet der Schülerrat das Schulleben mit.

6.3 Stärkung der Lesekompetenz

Wir fördern und fordern unsere Schülerinnen und Schüler im Lesen. Dazu schaffen wir vielfältige Anreize.
-Zusätzlich zur Schulbücherei hat jede Klasse eine eigene Klassenbücherei.
-Auch die Stadtbücherei Goslar wird von den einzelnen Klassen zu besonderen Aktionen besucht
-Mit den Kindergärten St. Jakobi und St. Michael wird regelmäßig das „Bookbuddy“-Projekt, eine Lesekumpelpartnerschaft, durchgeführt.
-Buchvorstellungen innerhalb der Klassengemeinschaft werden schon ab dem 1. Schuljahr durchgeführt.
-Alljährlich findet für alle Klassen ein Vorlesewettbewerb statt. Die Elternschaft ist zur Endausscheidung als Zuhörer eingeladen. Das Jurorenteam wird jeweils von Eltern eines anderen Jahrgangs oder Freunden unserer Schule gebildet.
-Das Internetangebot „Antolin“ (als Schullizenz vorhanden) ist für alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule nutzbar.
-Von den Angeboten der Stiftung Lesen werden die Materialien zu „Leserabe“ und „Meisterdetektive“ von den Klassen gerne genutzt. Einzelne Schülerinnen und Schüler oder Klassen nehmen auch an den Wettbewerben teil.
-Vom „Verlag an der Este“ können die Schülerinnen und Schüler regelmäßig günstige Bücher erwerben.
-Besonders beliebt sind bei den Kindern die Lesenächte.
-Im Rahmen des Förder-/Forderunterrichts wird die Herstellung einer Schülerzeitung von Eltern begleitet. Ebenso wird auch immer wieder ein Lektüreangebot klassenübergreifend bereit gestellt und genutzt.
-In Zusammenarbeit mit der Goslarschen Zeitung nehmen die 4. Klassen an der Aktion KidZ (Kinder in der Zeitung) teil.

6.4 Zusätzliche schulische Angebote

In unserer Jahresplanung sind folgende zusätzliche Veranstaltungen und Aktivitäten vorgesehen und in das Schuljahr eingebunden.

-In jährlichem Wechsel finden themenbezogene Projekttage oder ein Schulfest mit vielfältiger Unterstützung und großem Engagement der Eltern statt.
-Als Sportfest werden die Bundesjugendspiele „Leichtathletik“ durchgeführt. Hierbei unterstützen uns ebenfalls tatkräftig die Eltern.
-Die Radfahrprüfung mit Theorie und Praxisteil findet jeweils im 3. Schuljahr-gang statt. Die Polizei Goslar und die Elternschaft sind hierbei eingebunden.
-In Zusammenarbeit mit der Pestalozzischule findet das Geschicklichkeitstraining des ADAC für Radfahrer statt.
-Da unsere Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Stadtteilen zu uns kommen, sind viele auf den Bus angewiesen. Im 2. Schuljahr wird daher mit Unterstützung der Goslarer Stadtwerke eine Busschulung nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch durchgeführt.
-Kulturelle Angebote wie z. B. Theaterbesuche, Filmtage, Museumsbesuche und Konzerte werden für alle Klassen im Laufe des Schuljahres wahrgenommen.

6.5 Betreuungskonzept (muss überarbeitet werden)

6.6 Vertretungskonzept (muss überarbeitet werden)

7. Gesundheitserziehung

Die Gesundheitserziehung an unserer Schule findet Berücksichtigung im Ablauf des Schultages , im Stundenplan und in den über das Jahr verteilten besonderen Aktionen, um Körperbewusstsein und Bewegungsfreude zu fördern.

7.1 Umsetzung im Schultag

Unsere Schule ist eine Hausschuh-Schule. Die Schülerinnen und Schüler sind somit nicht gezwungen, den ganzen Schultag in festem Schuhwerk zu verbringen, was besonders in den Wintermonaten und bei Regenwetter wichtig ist. Die Klassenräume sind mit geräuschdämmendem Teppichboden ausgestattet. Auch aus diesem Grund ist ein Wechsel des Schuhwerks erforderlich.
-Das Frühstück wird grundsätzlich in der Klasse eingenommen, wobei auf gesunde Ernährung geachtet wird. Den Schülerinnen und Schülern steht ausgiebig Zeit zum Frühstücken zur Verfügung (2 mal 10 Min.), so dass gleichzeitig Kommunikation und soziales Miteinander gefördert werden. Das Trinken ist den Kindern auch in den Stunden erlaubt.
-Die Grundsätze für ein gesundes Frühstück werden mit den Eltern auf einem Elternabend noch vor der Einschulung ausführlich besprochen.
-Auf dem Schulhof haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich vielfältig zu bewegen und zu entspannen:
- Ruheraum mit Meditations- oder Leseangebot
- Reckstangen, Schaukeln
- Kletterwand
- Balanciermöglichkeiten
- Ballspielangebote
- Tischtennisplatten
- verschiedene Spielgeräte zum Ausleihen
- Minifußballfeld und Volleyballfeld
- Ruhezone mit Bänken
- „Wirzbude“ als Spielhaus, Verweilmöglichkeit oder als Freiluftklassenzimmer

Im Unterricht wird auf Entspannungs- und Bewegungsphasen geachtet. Besonders nach konzentrierter Stillarbeit werden Bewegungsmöglichkeiten geschaffen.
In der GTB schließt sich nach dem Mittagessen eine Freispielstunde an, die die Kinder gern auf dem Schulhof oder in der Turnhalle verbringen. Diverse Fahr-zeuge, die die Geschicklichkeit oder Körperkoordination fördern sind neben dem Spielen auf dem freien Feld oder im Gebüsch, sehr gefragt.
Die Kinder werden angehalten, möglichst zu Fuß zur Schule zu gehen, um fit für den Unterricht zu sein. Mit ihnen wird darüber gesprochen, welche Vorteile das Zu-Fuß-Gehen für sie selbst und die Umwelt vorhält.

7.2 Verankerung im Stundenplan

- Jede Klasse hat zwei Stunden Sportunterricht.
- Im 2. Schuljahr findet darüber hinaus Schwimmunterricht einmal wöchentlich für Nichtschwimmer zur Erlangung des Schwimmabzeichens in Bronze statt.
- In der Förder-/Forderstunde und in der GTB werden Bewegungsangebote gemacht, z. B. Tanzen, Sportförderunterricht, Gymnastik oder Ballspiele.
- In Kooperation mit dem Sportverein MTV Goslar wird eine Fußball-AG für Jungen und Mädchen angeboten.

7.3 Über das Schuljahr verteilte Aktionen

- In Kooperation mit dem Gesundheitsamt werden Unterrichtsstunden in allen Klassen zum Thema Zahngesundheit anschaulich und lebenspraktisch durchgeführt.
- Der Schulzahnarzt untersucht zweimal im Jahr die Zähne der Schülerinnen und Schüler.
- Bei besonderen Gelegenheiten wird in der Klasse oder für die ganze Schule gemeinsam ein gesundes Frühstück vorbereitet.
- Einige Klassen beteiligen sich an Wettbewerben von Lebensmittelfirmen zum Thema „Gesunde Ernährung“. Dieses Thema wird im Sachunterricht erörtert. In manchen Halbjahren finden auch Kochkurse im Rahmen der Förder-/Forder-stunden statt.
- Teilnahme an sportlichen Wettbewerben und Turnieren
-Bundesjugendspiele
-Altstadtlauf
-Brennballturnier
-Fußballturniere
-TOPSPINCUP (Low-Tennis-Cup)
-Skipping Hearts (Trainingseinheit mit Springseilen)
Tischtennisturnier
- Drogenprävention
Bei entsprechenden Vorkommnissen werden Gespräche geführt, gestützt auf das Lehrwerk „Neomedia“.

 

8. Gewaltprävention

 

Die Gewaltprävention ist ein Prinzip des Lebens und damit unseres Unterrichts und unseres Selbstverständnisses als christliche Schule. Von daher arbeiten, wenn erforderlich, alle Gremien unserer Schule eng zusammen. Verstärkt wird diese Zu-sammenarbeit durch die Mediation der SiS-Damen (Senior-Partnerinnen in Schule) durch den Kontakt zur Kirche und zu sozialen Einrichtungen.

Ziel ist die möglichst gewaltfreie Persönlichkeitsentwicklung jedes Einzelnen, Toleranz gegenüber dem Anderen und die Akzeptanz des Andersseins.

Das Erreichen des Ziels geschieht durch:

-sofortiges Eingreifen bei gegebenen Situationen, Auswertung mit den Betroffenen, ggf. im Kollegium oder auch in Dienstbe-sprechungen, wenn nötig auch telefonische oder schriftliche Benachrichtigung der Erziehungsberechtigten. Klassenbesprechungen, Schülerpatenschaften, Verträge
-Eltern-Lehrer-Kind-Gespräche.
-Einbeziehung der SiS-Damen, die wöchentlich mittwochs in der Schule sind.
-Bewusstmachung der Aggression, die schon im Menschen vorhanden ist und plötzlich frei gesetzt wird.
-Das Training nach dem Konzept „Gewaltfrei Lernen“, bei dem jede Klasse, das Kollegium sowie auch die Eltern trainiert werden. Es findet für die Kinder ein sechsstündiges Grundtraining und im darauffolgenden Jahr ein Nachtraining statt. Durch Briefe werden die Schüler und Schülerinnen regelmäßig an das Gelernte erinnert.
-im Gespräch mit Eltern: Vorstellung der Beratungs- und Hilfsan-gebote wie SiS, Erziehungsberatung beim Landkreis und Jugendamt.
-Arbeit an Themen im Unterricht, wie:
- Jungen und Mädchen – Gemeinsamkeiten erkennen
- Wir sind alle gleich und doch ganz verschieden – Unterschiede akzeptieren
- Gefühle wahrnehmen und erkennen
- Stärken und Schwächen anerkennen
- Sexualerziehung
- Konfliktlösungsspiele
- Einsatz des Konfliktlösungsmaterials aus „Neomedia“
- Streitschlichtergespräche innerhalb der Klasse, Klassenrat
- Besprechung der Schul- und Klassenregeln
- Fairnesserziehung im Sportunterricht
- bewusst machen der Mitverantwortung für die Gruppe, für die Gesellschaft
- wecken der Hilfsbereitschaft
- einüben von Respekt gegenüber der Schöpfung und den Mitmenschen
- die Arbeit an unserem Leitbild

Zwei Lehrerinnen haben an einer Fortbildung zum buddY-Programm in Niedersach-sen teilgenommen. Als Multiplikatorinnen übermitteln sie soziale Handlungskompetenzen an Schülerinnen und Schüler.

 

9. Medienkompetenz

 

Die Schülerinnen und Schüler sollen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse über einen PC erwerben. Sie sollen seine Bedeutung als Hilfsmittel zur Kommunikation, zum Wissenserwerb und Wissenstraining entdecken. Aus dem Internet sollen sie sich selbständig Informationen beschaffen können, die sie für ihre Referate oder für laufende schulische Themen verwenden können. Neben dem Nutzen dieser Geräte sollen sie auch die Gefahren erkennen, die besonders vom Internet ausgehen können. Dazu wird jährlich ein Vertreter der Polizei eingeladen, der mit den Schülern und Schülerinnen über die Gefahren des Internets und dem Umgang mit sozialen Netzwerken, Cyber Mobbing etc. spricht. Auf Wunsch erhalten auch die Eltern eine Unterweisung.

Unsere Schule hat einen Medienraum mit 15 fest installierten PCs mit Windows XP, die in einem Netzwerk installiert sind, einem Lehrer-PC und einem Server sowie Beamer. Die PCs sollen noch im Herbst durch leistungsstärkere ausgetauscht und das Programm durch ein neues ersetzt werden. In allen Klassenräumen ist ein Laptop mit Internetzugang vorhanden. Ein Klassenraum besitzt ein Whiteboard.

Folgende Programme sind für die Unterrichtsarbeit stellenweise schon ab Kl. 1 an unserer Schule einsetzbar:

- Microsoft Office
- Welt der Zahl 1-4
- Bausteine Deutsch 2-4
- Bausteine Sachunterricht 2/3
- Mission Blue Planet
- Playway 3/4
- Findefix
- Co to (Polnisch)
- Stadtrallye
- Netzwerkversion von „Alfons Lernwelten“
- Online-Diagnose
- „Zahlix im Knobelland“ für Forder-Kinder

- Im Mathematik-Forderunterricht nutzen wir viele Internetangebote, wie z. B. „mathe-kaenguru.de“, „Mathegarten (math-edu.de)“ und „helles-koepfchen.de“

- Durch das „Antolin“ Programm fördern und fordern wir die Lesekompetenzen.

 

10. Kooperationspartner

 

Unsere Schule kooperiert mit verschiedenen Einrichtungen in schulischen und außerschulischen Bereichen:

10.1 Kirchengemeinde

Einmal im Monat und zu den kirchlichen Festtagen, die von unserer Schule begleitet werden, kommen wir zu einem Gottesdienst oder einer Messfeier in der St. Jakobi Kirche  oder der St. Benno Kirche zusammen. Manche Gottesdienste finden auch in der Aula statt. Die jeweiligen Vorbereitungen werden von Klassen unserer Schule übernommen.

10.2 Kindergärten / Kindertagesstätten

Mit den Kindertagesstätten St. Jakobi und St. Michael arbeiten wir im Rahmen des „Book buddy“ Projekts zusammen.

Mit unseren Kooperationskitas aus dem Begabungsverbund findet ein Austausch zu den Projekttagen statt.

Vor der Einschulung finden „Schnuppertage“ statt. Gemeinsam mit den Erzieherinnen führen wir die Sprachüberprüfung der neu angemeldeten Kinder durch.

Da wir Kinder aus dem gesamten Stadtbereich haben, pflegen wir Kontakte zu allen kirchlichen und städtischen Kindertagesstätten.

Vertreterinnen und Vertreter dieser Kitas und Grundschullehrerinnen und –lehrer treffen sich mehrere Male im Jahr, um über Schnittstellen von Kita und Schule zu sprechen. Der Austausch findet statt über:

gegenseitige Hospitationen

-Vorstellung von Projektarbeiten

-Sprachförderung in der Kita

-Zusammenarbeit mit dem Jugendamt etc.

10.3 Kreismusikschule Goslar

Die Musikschule bietet im Rahmen einer Streicherklasse und eines Rhythmikkurses ein spezielles Angebot für interessierte Kinder während der Schulzeit an.

Zu den Konzertarbeitswochen und den Klaviertagen finden Darbietungen der Künstler für die Schülerinnen und Schüler in der Schule statt.

10.4 Aquantic

Für die 2. Klassen findet der Schwimmunterricht für die Nichtschwimmer wöchentlich im Aquantic statt. Durchgeführt wird der Unterricht vom Personal des Hallenbades unter Begleitung einer Lehrerin unserer Schule.

10.5 Wohnstift Wachtelfporte

In der Worthstraße bestand ein Kontakt zur Seniorenresidenz „Schwiecheldthaus“, während sich jetzt auf Grund der Ortsveränderung zwischen einer Klasse unserer Schule und dem Wohnstift ein neuer Kontakt entwickelt hat. Immer, wenn ein Theaterstück unserer Schülerinnen und Schüler aufführungsreif ist, wird es dort dargeboten.

So haben sich generationenübergreifende gemeinsame Feiern entwickelt.

10.6 Mobiler Dienst

Bei besonderen Problemfällen steht uns der Mobile Dienst als Baustein der sonder-pädagogischen Grundversorgung des Landkreises zur Verfügung.

10.7 Therapeuten

Wenn ein Kind in Behandlung ist, nehmen wir im Einvernehmen mit den Erziehungs-berechtigten Gespräche mit den behandelnden Therapeuten wahr, um auch schu-lischerseits die Schwierigkeiten und die Entwicklung des Kindes begleiten zu können.

10.8 SiS-Damen

Seit Oktober 2007 haben wir einen Kooperationsvertrag mit dem Landesverband Niedersachsen SiS – „Seniorpartner in School e.V.“

Die SiS-Damen haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Schülerinnen und Schüler mittels Mediation in ihrer persönlichen Entwicklung zu fördern und so ihre soziale Kompetenz zu stärken.

Es ist ein weiterer generationsübergreifender Ansatz in der Erziehung und Bildung der Schülerinnen und Schüler.

10.9 Kooperation mit den Schulen des Sek. I-Bereichs

Wir begleiten unsere Viertklässler sowohl vor als auch nach dem Übergang in die weiterführenden Schulen und helfen beim ersten Kennenlernen der neuen Um-gebung.

Es findet ein regelmäßiger Austausch mit den Lehrpersonen der einzelnen Schul- formen statt.

10.10 Schachclub

Vor einigen Jahren stellte der Schachclub Goslar uns noch einen Trainer zur Verfügung, doch durch berufliche Veränderungen ist das jetzt nicht mehr möglich. Zur Zeit werden wir nur hin und wieder vom Trainer der Jugendgruppe besucht.

10.11 Caritas

In Kooperation mit der Caritas besteht seit mehreren Jahren die Gelegenheit eine Arbeitsgemeinschaft „Junge Imker“ anzubieten, die in den Sommermonaten auf dem Klostergelände in Grauhof stattfindet.

10.12 MTV

In Zusammenarbeit mit dem MTV Goslar bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern gemeinschaftlich eine Fußball-AG für Jungen und für Mädchen an.

10.13 Gesundheitsamt Goslar

Aktion „Gesunde Zähne“

10.14 Fachoberschule

An unserer Schule melden sich hin und wieder Absolventinnen, die hier ein Praktikum durchführen möchten.

10.15 Jugendzentrum

Seit einiger Zeit besteht eine enge Kooperation mit dem Jugendzentrum der Stadt Goslar. Die räumliche Nähe bedingt eine enge Zusammenarbeit in der Ganztagsbetreuung.